NamedyAndernach am Rhein

Stadtteil von Andernach · Mittelrheintal

Namedy begeistert am Rhein.

Der erste linksrheinische Ort im Unteren Mittelrheintal: keltische Wurzeln, eine Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert, der höchste Kaltwassergeysir der Welt vor der Haustür — und rund 1.400 Menschen, die hier zu Hause sind.

Rheinkilometer 615Gegenüber LeutesdorfAm EuroVelo 15

Namedy am Rhein mit Burg, Streuobstwiesen und der Fontäne des Geysirs

Aktuelles aus Namedy

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    60 m
    Höhe der Geysir-Fontäne
    1200
    Erste urkundliche Erwähnung
    1969
    Stadtteil von Andernach
    1.400
    Einwohnerinnen und Einwohner

    Willkommen

    Ein Dorf, das zur Stadt gehört — und sich seinen eigenen Charakter bewahrt hat.

    Seit dem 7. Juni 1969 ist Namedy ein Stadtteil von Andernach; zuvor war es eine eigenständige Ortsgemeinde der damaligen Verbandsgemeinde Andernach-Land. Der Ort liegt in der Andernacher Pforte, dort wo sich das Rheintal öffnet: vorne der Strom und die Halbinsel Namedyer Werth, dahinter die ersten bewaldeten Hügel der Eifel.

    Wer nach Namedy kommt, kommt meist wegen einer von drei Sachen — dem höchsten Kaltwassergeysir der Welt, dem Schloss Burg Namedy oder dem Rheinradweg, der den Ort in voller Länge durchmisst. Wer bleibt, bleibt wegen der Nachbarschaft: Vereine, Feste, Grundschule und Kita, ein neu gestalteter Dorfplatz und ein Bistro, in dem man sich trifft.

    Im Frühjahr am schönsten

    Namedy ist für seinen Obstbau bekannt. Auf den Streuobstwiesen rund um den Ort stehen alte Apfelsorten, von denen mancherorts nur noch wenige Bäume existieren — in einem Fall sogar nur ein einziger. Zur Apfelblüte ist das Dorf in seinem schönsten Zustand.

    Der Ortsname geht auf das Keltische zurück und wird als „heiliger Hain" beziehungsweise „feuchte Aue" gedeutet. Zum Ort gehört auch die rheinabwärts gelegene Siedlung Fornich, wo sich seit dem Mittelalter ein Hospital für Reisende mit Kapelle befand.

    Für Radfahrende

    Der Rheinradweg führt mitten hindurch

    Der Fernradweg EuroVelo 15 durchmisst Namedy in voller Länge — zwischen Koblenz und Bonn ist der Ort eine natürliche Etappenpause. Am Dorfplatz stehen eine ADAC-Fahrradstation und ein öffentlicher Bücherschrank, das Bistro Tifelia liegt direkt daneben.

    Wer am Ende der Schlossmauer abbiegt, findet die Pfarrkirche St. Bartholomäus — den ältesten Bau des Ortes und einstigen Teil eines Zisterzienserinnenklosters.

    Anreise & Radfahren

    Ortseingang von Namedy am Rheinradweg

    Häufige Fragen

    Gut zu wissen

    Wo liegt Namedy?

    Namedy liegt als erster linksrheinischer Ort im Unteren Mittelrheintal bei Rheinkilometer 615, gegenüber von Leutesdorf, und gehört als Stadtteil zur Stadt Andernach im Landkreis Mayen-Koblenz.

    Seit wann gehört Namedy zu Andernach?

    Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Kommunalreform wurde Namedy am 7. Juni 1969 Stadtteil von Andernach — als erster der vier Andernacher Stadtteile.

    Was kann man in Namedy sehen?

    Den Geysir Andernach auf dem Namedyer Werth, Schloss Burg Namedy, die Pfarrkirche St. Bartholomäus, das Naturschutzgebiet am toten Rheinarm und den neu gestalteten Dorfplatz.

    Wie viele Einwohner hat Namedy?

    Namedy hat rund 1.400 Einwohnerinnen und Einwohner. 1969, im Jahr der Eingemeindung, waren es 1.165.