Stadtteil von Andernach · Mittelrheintal
Namedy begeistert am Rhein.
Der erste linksrheinische Ort im Unteren Mittelrheintal: keltische Wurzeln, eine Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert, der höchste Kaltwassergeysir der Welt vor der Haustür — und rund 1.400 Menschen, die hier zu Hause sind.
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Geysir Andernach
Bis zu 60 Meter hoch — der höchste Kaltwassergeysir der Welt, angetrieben von Kohlensäure.
Mehr erfahrenSchloss Burg Namedy
Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert, seit 1907 im Besitz der Prinzen von Hohenzollern.
Mehr erfahrenNamedyer Werth
Naturschutzgebiet am toten Rheinarm — Rückzugsraum für Wasservögel seit 1985.
Mehr erfahrenGeschichte
Von keltischen Siedlungsfunden über Kloster und Ritterhaus bis zur Eingemeindung 1969.
Mehr erfahrenVereine
Turnen, Fußball, Gesang, Karneval, Feuerwehr — das Rückgrat des Dorflebens.
Mehr erfahrenVeranstaltungen
Sitzungen, Feste, Konzerte und Vereinstermine im Überblick.
Mehr erfahrenWillkommen
Ein Dorf, das zur Stadt gehört — und sich seinen eigenen Charakter bewahrt hat.
Seit dem 7. Juni 1969 ist Namedy ein Stadtteil von Andernach; zuvor war es eine eigenständige Ortsgemeinde der damaligen Verbandsgemeinde Andernach-Land. Der Ort liegt in der Andernacher Pforte, dort wo sich das Rheintal öffnet: vorne der Strom und die Halbinsel Namedyer Werth, dahinter die ersten bewaldeten Hügel der Eifel.
Wer nach Namedy kommt, kommt meist wegen einer von drei Sachen — dem höchsten Kaltwassergeysir der Welt, dem Schloss Burg Namedy oder dem Rheinradweg, der den Ort in voller Länge durchmisst. Wer bleibt, bleibt wegen der Nachbarschaft: Vereine, Feste, Grundschule und Kita, ein neu gestalteter Dorfplatz und ein Bistro, in dem man sich trifft.
Im Frühjahr am schönsten
Namedy ist für seinen Obstbau bekannt. Auf den Streuobstwiesen rund um den Ort stehen alte Apfelsorten, von denen mancherorts nur noch wenige Bäume existieren — in einem Fall sogar nur ein einziger. Zur Apfelblüte ist das Dorf in seinem schönsten Zustand.
Der Ortsname geht auf das Keltische zurück und wird als „heiliger Hain" beziehungsweise „feuchte Aue" gedeutet. Zum Ort gehört auch die rheinabwärts gelegene Siedlung Fornich, wo sich seit dem Mittelalter ein Hospital für Reisende mit Kapelle befand.
Für Radfahrende
Der Rheinradweg führt mitten hindurch
Der Fernradweg EuroVelo 15 durchmisst Namedy in voller Länge — zwischen Koblenz und Bonn ist der Ort eine natürliche Etappenpause. Am Dorfplatz stehen eine ADAC-Fahrradstation und ein öffentlicher Bücherschrank, das Bistro Tifelia liegt direkt daneben.
Wer am Ende der Schlossmauer abbiegt, findet die Pfarrkirche St. Bartholomäus — den ältesten Bau des Ortes und einstigen Teil eines Zisterzienserinnenklosters.
Häufige Fragen
Gut zu wissen
Wo liegt Namedy?
Namedy liegt als erster linksrheinischer Ort im Unteren Mittelrheintal bei Rheinkilometer 615, gegenüber von Leutesdorf, und gehört als Stadtteil zur Stadt Andernach im Landkreis Mayen-Koblenz.
Seit wann gehört Namedy zu Andernach?
Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Kommunalreform wurde Namedy am 7. Juni 1969 Stadtteil von Andernach — als erster der vier Andernacher Stadtteile.
Was kann man in Namedy sehen?
Den Geysir Andernach auf dem Namedyer Werth, Schloss Burg Namedy, die Pfarrkirche St. Bartholomäus, das Naturschutzgebiet am toten Rheinarm und den neu gestalteten Dorfplatz.
Wie viele Einwohner hat Namedy?
Namedy hat rund 1.400 Einwohnerinnen und Einwohner. 1969, im Jahr der Eingemeindung, waren es 1.165.